Ausflugstipps

Rund um Lenzen lockt eine Vielzahl von Naturschätzen, laden kleine Fachwerkstädtchen und romantische Elbdörfer zum Bummeln und Verweilen ein. Hier finden Sie Zeit und Raum zum Erholen, Genießen und Entspannen. Möchten Sie eine lebendige Flusslandschaft direkt vor den Toren der Stadt Lenzen hautnah erleben? Oder heimlicher „Zaungast“ sein beim abendlichen Einflug von Gänsen und Kranichen ins Rambower Moor? Auch die höchste Binnendüne der Elbtalaue finden Sie nicht weit von Burg Lenzen. Stellen Sie sich Ihre persönlichen Urlaubserlebnisse selbst zusammen oder lassen Sie sich einfach treiben vom eigenen Rhythmus der Flusslandschaft…

Historische Altstadt Lenzen

Als eine der ältesten Städte der Prignitz bietet Lenzen Sehenswürdigkeiten und Orte mit spannender Geschichte. Entdecken Sie den Stumpfen Turm mit Resten der mittelalterlichen Stadtmauer, die Sankt Katharinen- Kirche dem 14. Jahrhundert, das Rathaus mit den besonderen Uhren, das Scharfrichterhaus und viele weitere Gebäude und Plätze mit wechselvoller Vergangenheit. Mit dem „Stummen Stadtführer“, den Sie im Besucherzentrum der Burg oder in der Gästeinformation der Stadt Lenzen erhalten, lässt sich bei einem Stadtbummel der Charme der Altstadt auf eigene Faust erleben. Ausgangs- und Endpunkt des geschichtlichen Rundgangs ist die Burg Lenzen, die auch das stadtgeschichtliche Museum beherbergt.
Geführte Stadtrundgänge buchen Sie direkt im Besucherzentrum auf der Burg oder in der Gästeinformation der Stadt Lenzen.

Faszination „Auenwildnis“

Wasser, soweit das Auge reicht, Auwälder, die mitten im Wasser stehen und eine faszinierende Vielfalt seltener Wasservögel…so präsentiert sich ein Stück lebendiger Flusslandschaft direkt vor den Toren der Stadt Lenzen. Je nach Jahreszeit bestimmt das tausendfache Konzert von Fröschen und Unken die Luft , der Ruf wilder Gänse, das Trompeten der Kraniche oder die melancholische Melodie der Singschwäne: Wer Flussnatur hautnah erleben will, ist hier goldrichtig: Dort, wo in den vergangenen Jahren der Elbedeich zurück verlegt wurden, um der Elbe verloren gegangene Überschwemmungsflächen zurück zu geben, entstand auf 400 Hektar ein einzigartiger Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere.
Egal, ob Sie mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind: Vom erhöhten Elbedeich aus bekommen Sie faszinierende Einblicke in die neue Auenwildnis. Etwa eine Stunde dauert die große Rundtour (14 km) mit dem Fahrrad, ein großer Beobachtungsstand lädt zum Verweilen und Stauen ein.
Das Besucherzentrum auf Burg Lenzen bietet auch geführte Touren an und gibt Auskunft über mögliche Touren ins Gebiet.

Grünes Band

Dort wo früher der eiserne Vorhang Deutschland teilte, erleben Sie heute eine der letzten lebendigen Flusslandschaften Mitteleuropas. Sandige Ufer am breiten Strom, weite Wiesen und Reste von urtümlichen Auenwäldern bieten ein Paradies für Weißstorch, Biber, Seeadler und tausende gefiederter Wintergäste. Mitten im Vierländereck gelegen, lässt sich von Burg Lenzen aus das Grüne Band, der ehemalige Grenzstreifen, in vielfältiger Weise erkunden.
Was das Grünes Band heute prägt, ist  nicht nur die faszinierende Natur, die sich im Schatten der ehemaligen innerdeutschen Grenze entwickeln konnte. Vielmehr ist es die spannende Verbindung aus Natur, Geschichte und Kultur, die Besucher von weither lockt:
Nur einen Katzensprung entfernt von Burg Lenzen, direkt an der Elbfähre zwischen Brandenburg und Niedersachsen gelegen, steht ein ehemaliger Grenzturm. Früher zur Bewachung der innerdeutschen Grenze errichtet, bietet der Turm heute einen hervorragenden Blick über das Vierländereck.
Im nahe gelegenen Elbdorf Unbesandten erinnnert die Ausstellung „ÜberLeben im Sperregebiet“ an die Zeit, als die Elbtalaue Teil des Eisernen Vorhangs war.
Viele weitere sog. „Grenzerfahrungspunkte“ verbindet heute der „Vier-Länder-Grenzradweg“, der insgesamt auf 195 km Länge das Vierländereck entlang des Grünen Bandes erschließt.

Rambower Moor

Nur wenige Kilometer von Lenzen wartet eine weitere Naturattraktion auf unsere Gäste Das Rambower Moor gilt als eines der schönsten Durchströmungsmoore im Land Brandenburg mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Auf den bunten Feuchtwiesen blühen im Frühjahr Orchideen, Kuckuckslichtnelken und Sumpfdotterblumen. Hier lässt sich auch der leuchtend orangerote Feuerfalter beobachten. Nahe der kleinen Ortschaft Rambow lädt ein kleiner Rundweg ein, den Erlenbruchwald mit seinen zahlreichen Quellen zu erkunden. Mit Glück ist aus dem Rambower See mit seinem breiten Schilfgürtel sogar der eigentümliche Ruf der seltenen Rohrdommel zu hören, die im Volksmund nicht umsonst den Namen „Moorochse“ trägt. Ein faszinierendes Naturerlebnis im Winterhalbjahr ist der Einflug der Kraniche und Wildgänse, die in der Abenddämmerung ihren Schlafplatz im Moor aufsuchen.
Das Moor mit seinen vielfältigen Lebensräumen lässt sich ideal auf dem großen Rundweg (ca. 12 km) erkunden, der für Wanderer oder Radfahrer mit Tourenrädern geeignet ist.

Gartow, Gartower See und Höhbeck

Gegenüber der Stadt Lenzen, auf der anderen Elbseite liegt das hübsche Fachwerkstädtchen Gartow. Die idyllische Lage am Gartower See lädt ein zu einem gemütlichen Bummel am Seeufer, zum Baden oder Tretbootfahren. Doch auch eine gut einstündige Wanderung rund um den See lohnt sich: So öffnet sich das Westufer des Sees hin zur naturnahen Seegeniederung, in der sich viele Spuren des Elbebibers finden lassen.
Eine geologische Besonderheit ist der zwischen Lenzen und Gartow gelegene Höhbeck. Der 75 Meter hohe Hügel, ursprünglich eine Insel im Urstromtal der Elbe, beherbergt eine reiche Flora und Fauna. Doch nicht nur das – auch Reste des Grenzkastells Karls des Großen finden sich auf dem Höhbeck: von hier aus zogen vor mehr als 1000 Jahren fränkische Truppen gegen die damals auf dem Burghügel in Lenzen siedelnden Slawen. Der Blick hinüber auf Burg und Stadt Lenzen vom Aussichtsturm auf dem Höhbeck aus lässt tausendjährige Geschichte lebendig werden.

Binnendüne Klein Schmölen

Viele natürliche Erhebungen gibt es nicht in der Elbtalaue, was die meisten Radler durchaus erfreut. Umso spannender ist der Anblick der Binnendünen bei Klein Schmölen nahe der Stadt Dömitz: Eindrucksvoll erhebt sich hier die mit gut dreißig Metern größte Binnendüne an der Elbe über die Flusslandschaft und kann auf ausgewiesenen Pfaden erklommen werden. Von oben bietet sich ein eindrucksvoller Weitblick über die Löcknitzniederung bis hin zur Elbe. Überall am Wegesrand lassen sich charakteristische Arten der Trockenrasen entdecken, vor allem ist der Artenreichtum bei Libellen, Tagfaltern und Vögeln beeindruckend.
Lohnend ist auch ein Ausflug in die nahe gelegene Stadt Dömitz mit einer massiven Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert.

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